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Q1: Nachreibetermin

Merhaba!

Nach den Erasmus-Treffen in Deutschland, Polen und Litauen ging es am achten April endlich in die Türkei, genauer nach Burdur, wo wir mit unseren Austauschpartnern und Schülerinnen und Schülern aus den anderen Ländern zusammen die nächste Woche verbringen würden.

Erasmus TürkeiIm Vordergrund standen der kulturelle Austausch und die Arbeit an unseren Erasmus-Projekten wie das Zubereiten typischer und traditioneller türkischer Gerichte und das Filmen eines „Lipdup“-Musikvideos zu dem Song „Mad World“ von Gary Jules. Hierbei spielte aus jedem Land ein Schüler eine Rolle. Unsere türkischen Partner Oguz, Khan, Rafet und Emre drehten und schnitten den Film mit großer Begeisterung und Engagement. 

Natürlich haben wir auch viele türkische Spezialitäten probiert wie Cay, türkischen Kaffee, Börek, Kokorec und das typische türkische Frühstück mit Sesampaste, Datteln und Oliven. Gerade beim Essen fällt immer auf, dass Großzügigkeit und Teilen in der Türkei als selbstverständlich angesehen werden. Jeder darf bei jedem mitessen und als Gast wird man konsequent vom Zahlen einer Rechnung abgehalten. Das zeigte sich besonders, als Rafek sich an schnipsenden, tanzenden und klatschenden Schülern vorbei durch den Reisebus schlängelte, um sicherzugehen, dass jeder etwas von seinen selbstgemachten Cigarra Börek abbekommt. Laut in der Öffentlichkeit Musik zu hören und im Reisebus zu stehen, gehört eher zum Alltag, als sich beispielsweise im Auto anzuschnallen.

Einen großen Teil unseres Austausches bildeten die Ausflüge zu den atemberaubenden Sehenswürdigkeiten. Zu den größten Naturspektakeln in der Nähe von Burdur zählen die stufenartigen, mit Wasser gefüllte Kalkbecken von Pamukkale. Zuvor haben wir Geocaching am „Salda Gölü“, einem der klarsten, schönsten, aber auch kältesten Seen der Region, gemacht. Erstaunlicherweise ist ausschließlich das deutsche Team schwimmen gewesen. In einer nahegelegenen Tropfsteinhöhle wurden uns die drastischen Folgen des Klimawandels bewusst, da ein unterirdischer  See, der bis vor ein paar Jahrzehnten noch eine Wassertiefe von ca. fünf Metern hatte, nun komplett ausgetrocknet ist. In einem Museum in Burdur haben wir die originalen alten Statuen aus der antiken Stadt „Sagalassos“ betrachtet. Die Stadt selber durften wir auch noch besichtigen, besonders eindrucksvoll war das erstaunlich gut erhaltene Amphitheater. Den Burdur See konnten wir leider nur von einer Aussichtsplattform von oben betrachten, doch dadurch hatten wir einen wunderschönen Blick auf die gesamte Stadt.

Erasmus TürkeiErasmus Türkei

Die Nachmittage haben wir immer alle gemeinsam verbracht. Ein beliebter Treffpunkt unter den türkischen Jugendlichen ist ein Cafe, in dem man Rummikub und Karten spielen kann.

Unsere Gastfamilien waren ausnahmslos sehr nett und gastfreundlich. Einigen deutschen Austauschschülern hat es so gut gefallen, dass sie im Sommer wiederkommen werden.

Abschließend lässt sich einstimmig vom deutschen Team sagen, dass wir eine unvergessliche Zeit hatten. Güle, güle!

Eine Bildergalerie zu dem Austausch finden Sie auf der Homepage unseres Erasmusprojekts:

http://erasmus.abteigymnasium.de/

Maura Steinbach, Maja Winter, Elvan Kromberg und Seymen Ata

Tags: Europaschule

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