Multilaterale Schulpartnerschaft Erasmus+ bis 2018

ErasmusplusNachdem das AGB in der Vergangenheit erfolgreich an mehreren Austauschprojekten des Comenius-Programms der EU teilgenommen hat, freuen wir uns sehr, dass in 2016 auch eine Bewerbung für das Nachfolgeprogramm Erasmus+ erfolgreich war. Gemeinsam mit Schulen aus Panevezys (Litauen), Burdur (Türkei) und Piaseczno (Polen) findet das Projekt unter dem Titel "Keep IT, stay FIT! IT and healthy life style in our schools" bis Juni 2018 statt. Dabei geht es um die Auseinandersetzung mit gesundheitlichen Risiken von Smartphones und Computern und deren sinnvollen Einsatz für einen gesunden Lebensstil.

Als Produkt soll unter anderem ein Kalender mit gesunden Rezepten aus den beteiligten Ländern entstehen. Bei den Besuchen zeigen die Schülerinnen und Schüler ihren Gästen "best-practice" Beispiele im verantwortungsvollen Umgang mit IT in Bezug auf Gesundheit. Neben dem Einsatz des Smartphones zum Aufspüren ungesunder Lebensmittel wird z.B. auch dessen Einsatz zur Erhöhung der sportlichen Aktivität in Schule und Freizeit erprobt. Auch Geocaching steht in allen Ländern auf dem Programm. Bei verschiedenen Workshops sowie zwischen den Besuchen treten die Schülerinnen und Schüler der vier Schulen in Kontakt miteinander und tauschen sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Länder aus.

Ein Koordinierungstreffen, bei dem Lehrer aller Schulen mit großer Begeisterung die Inhalte des Projektes erarbeiteten, hat bereits in Piaseczno (Polen) stattgefunden.

Das erste Treffen mit Schülerinnen und Schülern wird im März bei uns stattfinden. Im Mai geht es dann für die Gruppen nach Polen, im Herbst treffen wir uns in Litauen und das letzte Treffen findet im April 2018 in der Türkei statt. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Stufen 8 bis EF, die einen Gastschüler aufnehmen und an dem Treffen im Land dieses Gastschülers teilnehmen möchten, können sich gern bei den verantwortlichen Lehrpersonen melden. Das Erasmus+ Projekt wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.

D. Epe, A. Georg und D. Schuster

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ERASMUS+: Europa zu Gast in Brauweiler

Erasmus Litauen D 2017Vom 5.-11.3.2017 bekamen wir ganz besonderen Besuch aus Litauen, der Türkei und aus Polen. Da unsere Schule an einem Erasmus-Projekt teilnimmt, bekamen wir die einmalige Möglichkeit, uns mit verschieden Kulturen unter dem Motto „Keep IT, stay fIT“ über IT, Gesundheit und Ernährung auszutauschen. Am Sonntagnachmittag war es dann so weit, die ersten Schüler aus Litauen kamen an. Direkt nach dem erfolgreichen Empfang trafen sich alle Familien und ihre  Austauschschüler zu einem gemeinsamen Essen im Restaurant. Wir verbrachten einen schönen und lustigen Abend.

Am nächsten Morgen startete das eigentliche Programm des Erasmus-Projekts. Wir machten Bekanntschaft mit den anderen Lehrern und Schülern aus Polen und der Türkei. Es ging los mit einigen Kennlernspielen. Wir versuchten (teils vergeblich), alle Namen zu lernen. Danach begann der eigentliche Spaß mit Computern und dem Programmieren von Lego-Mindstorms-Robotern. Hierbei müsste man erwähnen, dass fast alle Mädchen keine Ahnung von Computern hatten. Dennoch hat es am Ende des Tages jeder geschafft, einen halbwegs funktionierenden Roboter zu programmieren.

Am Dienstagmorgen begann der Tag mit einem ausgewogenen, gesunden, selbst gemachten, typisch deutschen Frühstück. Danach fuhren wir allesamt nach Köln, wo wir nach den obligatorischen Selfies vor dem Dom an einer sehr interessanten Dom-Führung teilnahmen.

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Erasmus+: Besuch bei der Partnerschule in Piaseczno (Polen)

Erasmus Plus - Gruppenbild PolenVom 8. bis zum 12. Mai besuchten sechs Schülerinnen und Schüler des Abtei-Gymnasiums im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts die „Szkola Marzen“ in Piaseczno (Polen). Begleitet wurden sie dabei von Frau Gies und Herrn Georg. Die polnischen Lehrer und Schüler gestalteten eine abwechslungsreiche Woche für ihre Gäste aus Deutschland, Litauen und der Türkei. Nach ihrer Rückkehr haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen Bericht über die Woche verfasst:

Die polnischen Schülerinnen und Schüler haben uns am Montag mit einer feierlichen Zeremonie an ihrer Schule empfangen. Anschließend haben wir das Eis zwischen den Schülerinnen und Schülern mit ein paar Spielen gebrochen. Am Vormittag haben wir einen Workshop gemacht. Dabei ging es darum unsere Kreativität in Form von einem Stop Motion Film zum Thema Ernährung zu zeigen. Uns waren keine Grenzen gesetzt! Am Mittag haben uns unsere polnischen Freunde durch die Schule geführt und wir haben zusammen zu Mittag gegessen.

Am Dienstag haben wir morgens in unseren Gruppen unsere Stop Motion Animationen fertig gestellt. Danach sind wir mit dem Bus nach Warschau gefahren und haben dort zu Mittag gegessen. Übrigens: Warschau hat eine wunderschöne Altstadt! Anschließend haben wir in zwei Gruppen eine Rallye durch die Altstadt Warschaus gemacht und die Stadt und ihre Geschichte erkundet. Schade jedoch dabei war, dass es sehr kalt und windig war. Am Nachmittag hatten wir dann die Möglichkeit mit unseren Austauschpartnern länger in Warschau zu bleiben oder nach Piaseczno zurückzukehren.

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ERASMUS+-Treffen in Litauen

Erasmus LitauenIm März fand das erste Schülertreffen des ERASMUS+-Projekts, an dem vier Schulen aus Polen, Litauen, der Türkei und Deutschland teilnehmen, bei uns statt: Je sechs Schüler_innen aus den anderen drei Ländern waren mit ihren Lehrer_innen nach Deutschland gekommen, um das Land kennenzulernen, sich mit deutschen Schüler_innen auszutauschen und in verschiedenen Projekten das Thema „Keep IT- stay fIT“ zu behandeln. Während dieser Woche hatten wir ausreichend Gelegenheit, einander kennenzulernen, so dass wir uns besonders auf den Gegenbesuch in Litauen im Oktober freuten.

Am 7. Oktober war es dann endlich soweit: In Begleitung zweier Lehrpersonen flogen wir nach Riga, der lettischen Hauptstadt, die in der Nähe von Panevėžys, der Stadt der litauischen Schule, liegt. Als wir abends ankamen, freuten wir uns schon darauf, die größte baltische Stadt ein wenig zu besichtigen. Tatsächlich waren um diese Uhrzeit fast keine Passanten mehr auf der Straße, was aber auch an dem leichten Regen liegen konnte, der uns die gesamte folgende Woche begleiten sollte. Am nächsten Tag begannen wir uns dem Wetter anzupassen: Nachdem wir den bekannten Markthallen (sie dienten ursprünglich als Unterstand für Zeppeline) von Riga einen Besuch abgestattet hatten, in denen einem das reichhaltige Angebot an Obst und Gemüse, Fisch, Fleisch, Gewürzen und Gebäck fast den Atem verschlägt, suchten wir uns einen weiteren überdachten Punkt. Unsere Wahl fiel auf einen Aussichtspunkt, von dem aus man die gesamte Stadt überblicken kann. Dann durchquerten wir den Bahnhof und wärmten uns in einem runden, überaus gemütlichen Teehaus auf. Tatsächlich macht es mehr Spaß, auf Kissen sitzend in den Regen zu schauen, als selbst nass zu werden. Unser nächster Stopp war ein Schnellrestaurant, welches optisch gesehen einige Ähnlichkeiten mit einem Hundertwasserhaus aufweist. Dort probierten wir das erste Mal eine baltische Spezialität, die deutschen Maultaschen nicht unähnlich ist. Anschließend liefen wir durch die Altstadt und das Jugendstilviertel von Riga, ehe wir zusammen mit der türkischen Gruppe Richtung Panevėžys fuhren. Endlich konnten wir unsere Austauschschüler_innen wiedersehen und ihre Familien treffen! Schnell bemerkten wir, dass unsere Gasteltern nicht zwangsläufig englisch, sondern eher russisch sprechen. Doch dank der guten Sprachenkenntnisse unser Austauschpartner_innen gab es keine größeren Probleme in der Verständigung.

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