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Die KulTour setzt Zeichen.

interview logoSeit diesem Monat haben die KulTour-Klassen ein neues Logo. Rebecca Maier (Q2) sprach mit Thomas Hartz, Kunstlehrer und Gestalter des neuen Logos.

Herr Hartz, warum gibt es ein neues Logo?
Das neue Logo steht auch für ein neues Kapitel in der Geschichte der KulTour-Klassen. Im nächsten Schuljahr werden wir mit einem überarbeiteten und kompetenzorientierten Curriculum für die KulTour-Klassen starten. Wir wollen versuchen, die Dynamik dieses lebendigen und einzigartigen Profils in Zukunft noch weiter zu steigern.

Wer hat das neue Logo gestaltet?
Das neue Logo für die KulTour-Klassen wurde von mir entworfen und gestaltet. Ich habe vor meiner Lehrtätigkeit am Abtei-Gymnasium über zehn Jahre in nationalen und internationalen Design- und Werbeagenturen gearbeitet. Meine Ausbildung zum Kommunikationsdesigner an der Essener Folkwangschule schloss ich 1999 mit Diplom ab.

Warum sieht das neue Logo so aus, wie es aussieht?
Die beiden Figuren des Logos bilden die Anfangsbuchstaben des Wortes KulTour-Klassen: KK. Sie stehen in einem Spannungsverhältnis und bilden ein Paar, das an einen gemeinsamen Tanz oder eine Figur aus dem Bewegungstheater erinnert. Die Figuren sind an den Händen locker miteinander verbunden, sie sind ein Team oder klatschen sich gerade ab. Die Komposition des Logos ist diagonal, dadurch entsteht ein dynamischer, lebendiger Eindruck, im Gegensatz zu orthogonal aufgebauten Zeichen, die eher statisch und ruhig wirken. Das Logo wird von zwei starken Farben, Orange und Blau, bestimmt, die durch ihren Komplementärkontrast eine lebhafte Wirkung entfalten. Die Farbe Orange ist stimmungsaufhellend, stimulierend und symbolisiert Kräftigung, Fröhlichkeit und Jugend. Orange steht für Lebensfreude, Neugier und Kreativität. Blau steht für Ferne und Sehnsucht und schafft Raum und Perspektive.Wie ist das Logo entstanden?
Wie bei vielen kreativen Prozessen steht am Anfang die Idee in Form einer Skizze. Meistens lässt sich in dieser Anfangsphase schon beurteilen, ob ein Zeichen funktioniert. Die Skizze bietet außerdem den Vorteil, dass der Designprozess flexibel bleibt, Änderungen und neue Ideen können schnell umgesetzt werden. Haben sich alle Beteiligten auf einen Weg geeinigt, geht es in die zweite, digitale Phase des Entwurfes: Die Skizze wird gescannt und dann in einem professionellen Grafikprogramm als Vektorgrafik gezeichnet. Mit diesem Programm, Adobe Illustrator, arbeiten übrigens auch unsere Schüler im Projekt- und Kunstunterricht. 

 

Was war an dem alten Logo falsch? 
Wir denken, dass im Zuge der Umstellung auf G9 und mit dem zukünftigen neuen Curriculum eine Dynamik entstehen wird, die sich auch in unserem visuellen Auftritt widerspiegeln sollte. Das neue Logo bildet hier sozusagen die Keimzelle eines neuen Corporate Designs der KulTour-Klassen, welches wir Schritt für Schritt umsetzen möchten. Die Verwendung des alten Logos war außerdem nicht in allen Medien unproblematisch, da es für ein Logo doch recht kompliziert und kleinteilig gestaltet war. Und ein gutes Logo zeichnet sich, unter anderem, durch seine Einfachheit aus.

Muss das Logo jetzt überall geändert werden?
Ja, bei der Einführung eines neuen Logos ist es unumgänglich, dass dieses auf allen Kanälen einheitlich präsent ist. Dadurch wird gewährleistet, dass die gewünschte Botschaft klar kommuniziert wird.

Was soll das neue Logo symbolisieren?
Dynamik, Teamgeist, Kreativität. Eben das, was unsere KulTour-Klassen auszeichnet.

Herr Hartz, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Tags: KulTour-Profil

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